IASE in den Medien


PODCAST: WOHER WEISST DU DAS? / RELIGIONStört Allah die Psychotherapie?

„Zwei muslimische Therapeuten schildern im ZEIT-WISSEN-Podcast, wie sie ihren muslimischen Patientinnen und Patienten begegnen.

Sigmund Freuds Psychoanalyse ist für viele islamische Gelehrte ein Tabu. Trotzdem gehen zahlreiche Muslime zur Psychotherapie. Zum Beispiel zu Burkhard Hofmann und Ibrahim Rüschoff. Der eine therapiert Patienten am Persischen Golf, der andere ist zum Islam konvertiert und hat eine Praxis für Psychotherapie in Rüsselsheim. Im ZEIT-WISSEN-Podcast berichten sie, wie die Religion ihrer Patienten die Therapie beeinflusst.“


10. Berliner psychiatrisch-religionswissenschaftliches Colloquium des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit, 14.11.18

 


Gespräch mit dem Psychologen Aaroun Abdurrahim Schabel über Psychoanalyse

„(iz). Aaroun Abdurrahim Schabel ist 31 Jahre alt und verheiratet. Er ist Sohn eines deutsch-afghanischen Ehepaares, das sich seit über 30 Jahren für die inter- und intrareligiöse Begegnung engagiert. Er ist Psychologe (M.Sc.) in Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten im Verfahren der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und Vorsitzender der Islamischen Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe e.V., die sich für die psychosozialen Belange der Muslime in Deutschland einsetzt. Seine Interessen liegen im Bereich der Psychoanalyse und den transkulturellen Fragestellungen innerhalb und außerhalb der Psychotherapie. Als klinischer Psychologe praktiziert er seit 2014 in einer psychiatrischen Klinik. Seit Anfang 2016 arbeitet er zudem im Rahmen seiner Ausbildung in der psychotherapeutischen Praxis von Dr. Ibrahim Rüschoff und Dipl.-Psych. Malika Laabdallaoui. Im Oktober bietet er ein Webinar zum Thema Begegnung als Weg der Selbsterkenntnis: Muslime in der Psychotherapie an. Anmeldung auf der Facebook-Seite Psychotherapie Aaroun Abdurrahim Schabel.“

Gespräch mit dem Psychologen Aaroun Abdurrahim Schabel über Psychoanalyse


Therapie für Muslime

„Vielen Menschen fällt es schwer, anderen zu erzählen, dass sie eine Psychotherapie machen. Das geht auch den meisten Muslimen so. Es ist für viele immer noch ein Tabuthema. Dabei kann eine Therapie oft helfen. Nicht nur bei Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen, auch bei Beziehungskonflikten, Problemen im Job oder in schwierigen Lebenssituationen. Inzwischen gibt es auch einige muslimische Therapeuten.“

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DEPRESSIVE MUSLIME: „Nicht der Iman ist schwach, die Abwehr ist groß“

„Depressionen sind eine ernstzunehmende Belastung. Auch für Muslime sind diese Krankheiten real. Die Ursachen können unterschiedlich sein. Warum dennoch diese Probleme nicht ernst genommen werden und wie die Psychotherapie und der Islam historisch miteinander verwoben sind, erklärt Dr. Ibrahim Rüschoff im Interview.“

„Nicht der Iman ist schwach, die Abwehr ist groß“


Muslimische Therapeuten: „Der kennt unsere Religion, das ist viel einfacher“

„In Rüsselsheim praktiziert ein muslimisches Therapeutenpaar. Besonders junge muslimische Frauen wenden sich an den Psychiater und die Paartherapeutin, weil sie ihnen religiöse Regeln nicht erklären müssen.“

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Über Gottesbilder und die Herausforderungen der Integration

„Terrorismus, Kopftuch, Halal-Fleisch in Kitas – diese Reizthemen prägen die öffentliche Sicht auf den Islam, die meisten Muslime treiben allerdings ganz andere Probleme um, sagt der Psychotherapeut Ibrahim Rüschoff. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) spricht er über Gottesbilder und die Herausforderungen der Integration.“

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VOM UMGANG MIT MUSLIMEN

„Geht es um den Islam, ist viel Halbwissen und Vorurteil im Spiel – das gilt in Teilen auch für den psychosozialen Bereich und die Psychiatrie. Zugleich ist gerade hier die Akzeptanz der islamischen Lebensweise besonders wichtig, um den erkrankten Menschen adäquat zu helfen – zumal Migranten in der Fremde besonders am Eigenen und eben auch an religiösen Riten festhalten und ihnen Religion, gerade auch in einer Krankheit, eine sinnstiftende Struktur geben kann. „Es geht darum, wie sonst in der Psychiatrie auch, die Menschen in ihrer Welt abzuholen“, macht der Psychiater und Psychotherapeut Dr. Ibrahim Rüschoff deutlich. Wichtige Aspekte für den Umgang mit muslimischen Patienten haben er und die Psychotherapeutin Malika Laabdallaoui in einem jüngst überarbeiteten und aktualisierten „Basiswissen“ zusammengetragen. Im folgenden werden ein paar grundlegende Eckpunkte aufgegriffen.“

Vom Umgang mit Muslimen


Der muslimische Patient: Therapie für Muslime

„Das Therapeutenehepaar Malika Laabdalaoui und Dr. Ibrahim Rüschoff im Gespräch mit „Forum am Freitag“-Moderator Abdul-Ahmad Rashid über die Notwendigkeit einer kultursensiblen Therapie für Patienten muslimischen Glaubens.“

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Wenn Integration gelingt: Gelebte Vielfalt

„Ich habe lange gebraucht, um ihren Namen richtig aussprechen zu können. Sie hat Jahre gebraucht, um in Deutschland anzukommen. Heute ist die 51 Jährige Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Rheinland- Pfalz. Und sie arbeitet als Diplompsychologin mit ihrem Mann in einer eigenen Psychotherapeutischen Praxis. Und genau dort sitze ich ihr dann gegenüber- einer warmherzigen Frau mit Kopftuch.“

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Vergebung – konstruktive Kraft der Konfliktlösung?

„Welche Rolle spielt Vergebung bei der Bewältigung von Konflikten? Kann Vergebung eine bewusste Strategie sein, um geschehenes Unrecht aufzuarbeiten und aus einer Verletzung resultierende Nachfolgekonflikte für die Zukunft zu verhindern?

Konfliktsituationen ereignen sich mitten im Alltag und führen häufig zu persönlichen Kränkungen der Beteiligten. Die leidvolle Erfahrung von zugefügter Ungerechtigkeit und das Gefühl, dem Täter dabei schutzlos ausgeliefert zu sein, kann beim Opfer Züge eines Traumas annehmen. Bleiben schwerwiegende seelische Erschütterung unaufgearbeitet, können sie die Persönlichkeit des Betroffenen, seinen Umgang mit Anderen sowie seinen weiteren Lebensweg nachhaltig belasten und unter Umständen noch transgenerativ nachwirken. Die Spirale der Gewalt schraubt sich indessen weiter, wenn der innere Schmerz des Opfers sich in Form von aggressiver Reaktion gegen seine Mitmenschen wendet und ihn wiederum zum Täter werden lässt.

Dem individuellen und kollektiven Akt der ‚Vergebung‘ als einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur Entspannung von Konflikten wird nicht nur von Seiten der Religionen traditionell eine zentrale Bedeutung beigemessen. Zunehmend erfährt das Konzept der Vergebung im medizinisch-therapeutischen Kontext sowie in der Friedens- und Konfliktforschung eine wachsende Beachtung. Darüber möchten ExpertInnen aus Religion und Wissenschaft mit dem Publikum am Montag, 27. Juni 2016, 19.00 Uhr im Foyer des CFN, Geb. 30.25, Wolfgang-Gaede-Straße 1a, KIT Campus Süd diskutieren.“

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THERAPEUTISCHE HILFE: Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge erforderlich

„Albträume, Schlafstörungen, Suizidgedanken: Es gibt einiges, was traumatisierten Flüchtlingen zu schaffen macht. Helfer können sie in vielfältiger Form unterstützen. Manchmal wird aus einem Flüchtling selbst ein Helfer.“

Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge erforderlich


FLÜCHTLINGE UND MUSLIME: „Irgendwann einfach dazu gehören“

„Sie kümmert sich um traumatisierte Flüchtlinge, die von schrecklichen Erinnerungen heimgesucht werden. Eine muslimische Psychologin aus dem Rhein-Main-Gebiet wünscht sich, dass diese Menschen schneller Hilfe erhalten – auch, damit Integration besser funktioniert.“

„Irgendwann einfach dazu gehören“


Keine Berührungsängste

„Die Psychotherapeutin Malika Laabdallaoui kam mit zwölf Jahren aus Marokko nach Deutschland. Hier ging sie zur Schule und studierte. Heute behandelt sie Patienten aus aller Welt – vor allem Muslime haben bei ihr keine Berührungsängste.“


Muhammad als Ehemann

„Ein „idealer Mensch“ und gleichzeitig fehlbar zu sein ist kein Widerspruch, da Fehlbarkeit zum Menschsein gehört. Ein „idealer Mensch“ ruht in seiner eigenen Mitte und sieht die Welt nicht durch die Brille seiner Komplexe, er ist daher ausgeglichen und handelt entsprechend. Allerdings kennt er auch seine Schwächen und Fehler, weiß aber mit ihnen umzugehen.

Unser Beitrag handelt von Muhammad (s.a.s) als Ehemann. Die Ehe und die Familie sind der Ort, an dem man so ist wie man ist, wo man sich auf Dauer nicht verstellen kann. Sie sollen auch ein Ort sein, wo man sich entspannen kann, wo man so angenommen werden kann wie man ist, auch mit seinen schwierigen Seiten. Durch die große Nähe zueinander und die Tatsache, dass man dort eben so ist wie man ist, gibt es hier auch viele Konflikte.

Wie war Muhammad (s.a.s) also als Ehemann? Es handelt sich dabei um eine spannende Frage, da er eben nicht nur eine, sondern insgesamt 12 Ehefrauen hatte. Welche Herausforderungen hatte er zu meistern, wie sahen seine Lösungen aus? Jede Frau war eine andere Persönlichkeit mit eigenen Hoffnungen und Erwartungen, alle kamen aus unterschiedlichen sozialen, historischen und geographischen Gegebenheiten.“

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Migranten mit psychischen ProblemenKrankheit im Herzen

„Bei psychischen Erkrankungen von Muslimen gibt es besondere Probleme. Viele können damit nicht umgehen. Und von der Psychiatrie werden sie kaum beachtet.“

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Modernes Leben: „Sie glauben, sie sind besessen“

„Malika Laabdallaoui ist fromme Muslima und moderne Psychotherapeutin. Die Deutsch-Marokkanerin hilft Immigranten bei seelischen Problemen“

Hier geht’s zum FOCUS Magazin Beitrag!