Projektgruppe Islam und Psychologie

Hintergrund

Seit fast 100 Jahren existiert eine religions- und kulturpsychologische Erforschung der psychologischen Funktionen islamischer Glaubenspraktiken und des Erlebens und Verhaltens von Muslimen mit psychoanalytischen und anderen qualitativen und quantitativen Methoden. Dieses Forschungsfeld kann als die Psychologie des Islams bezeichnet werden. Daneben hat sich seit den 1970er Jahren ein Literaturcorpus sehr unterschiedlicher akademischer Qualität von über 500 Konferenzbeiträgen, Zeitschriftenartikeln und Buchkapiteln angesammelt, der eine andere Arbeitslinie innerhalb der ‚Islam und Psychologie‘-Literatur im Fokus hat, nämlich die islamische Psychologie (kurz: IP).

Mögliche Formen des Verhältnisses von Islam und Psychologie. Während sich Psychologen in der „Psychologie des Islams“ vorrangig psychologischer Mittel zur Erforschung religiöser Phänomene und Erkundungen des Ursprungs des Islams bedienen, steht für eine islamische Psychologie die Zusammenführung verschiedenster indigener psychologischer Inhalte im intellektuellen Diskurs des Islams im Vordergrund.

Innerhalb der IP wurden verschiedene Ansätze erarbeitet, um der Frage nachzugehen, welche Rolle Religion und Spiritualität in Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie aus islamischer Sicht spielen:

(1) transkulturelle Anpassung: Zum einen werden moderne Theorien der akademischen Psychologie reflektiert und es wird versucht, islamische Perspektiven auf die Konzepte, Theorien und Methoden der gegenwärtigen Psychologie zu entwerfen. Während diese Vorgehensweise sicherlich zur groben Orientierung hilfreich und wichtig sein kann, handelt es sich bei diesem Ansatz in erster Linie um eine ideologisch geprägte Position aus den 1980er und 1990er Jahren.

(2) bottom-up Ansatz: Zum anderen versucht man in einem bottom-up Ansatz aus der intellektuellen Tradition des Islams, d.h. den islamischen Quelltexten (Koran und Sunna) und klassischen Texten traditioneller muslimischer Gelehrter, indigene Konzepte, Theorien und Methoden über das menschliche Innenleben abzuleiten. Dieser Ansatz ist aus theologischer Sicht nicht ausgereift und bedarf intensiver theoretischer Fundierung.

(3) top-down Ansatz: Daneben existiert jedoch ein, nach unserer Ansicht, chancenreicher top-down Ansatz. Dieser erlaubt es, sich von der intellektuellen Tradition des Islams inspirieren zu lassen und diese Inspirationen im Sinne von islamischen Elementen in bestehende, wissenschaftlich etablierte Modelle und Therapieverfahren zu integrieren.

Das Ziel der im Februar 2015 gegründeten Islam und Psychologie Projektgruppe ist es, englisch-, arabisch- und türkischsprachige Literatur zum Themenkomplex Islam und Psychologie systematisch aufzuarbeiten. Daraufhin sollen mit Hilfe von Methodologien der interdisziplinären Studien grundlagenwissenschaftliche und anwendungsorientierte Konzepte, Theorien und Methoden zur islamischen Psychologie (IP) und islamintegrierten Psychotherapie (IIP) in enger Zusammenarbeit mit der islamischen Theologie kritisch reflektiert und ggf. weiterentwickelt werden. Das mittelfristige Ziel besteht in der Findung einer für den deutschsprachigen Raum angemessenen, kritischen Position zur IP und IIP, die sich nicht notwendigerweise an den Entwicklungen der vergangenen 40 Jahre in Großbritannien und den Vereinigten Staaten orientiert. Das übergeordnete Ziel dieser Bemühungen ist die Verbesserung der beraterischen und therapeutischen Versorgung von religiösen muslimischen Klienten und Patienten.

Wir arbeiten in 4 Kerngebiete:

1) Übersetzung wichtiger Texte

Im Sinne der systematischen Aufarbeitung der existierenden Literatur sichten wir Arbeiten zur islamischen Psychologie und islamintegrierten Psychotherapie. Dazu hat unsere Projektgruppe in einem Sammelband die englischsprachige Literatur der letzten 40 Jahre zusammengefasst und anhand von exemplarisch ausgewählten Artikeln näher beleuchtet (Rüschoff & Kaplick, Waxmann, 2018).

2) Grundlagen einer islamischen Psychologie (IP) und islamintegrierten Psychotherapie (IIP)

Phasen der Theoriebildung und ihre historische Einordnung

In den letzten 40 Jahren haben wir viele Bemühungen vonseiten muslimischer Psychologen beobachten können, ihre religiöse und professionelle Identität miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Diskussionen und Debatten erfolgten dabei in bestimmten Phasen, die wir in den letzten Jahren kategorisiert und in einem Modell zusammengefasst haben. Aus diesem Modell heraus können bestimmte Arbeitslinien und ihre historischen Beweggründe nachvollzogen werden. So entstand ein bottom-up Ansatz, der wie auch die oben beschriebene „transkulturelle Anpassung“ größtenteils auf einem ideologischen Religionsverständnis fußt, in den späten 1970er Jahren, als spezifische Rahmenbedingungen u.a. in den muslimischen Mehrheitsgesellschaften vorherrschten, die die Entwicklung eines bottom-up Ansatzes erklären können. Mehr dazu ist hier nachzulesen.

Ein kognitives Erklärungsmodell der religiösen Erfahrung

Neben der systematischen Sichtung der IP Literatur, widmet sich unsere Projektgruppe auch der kritischen Reflektion und Weiterentwicklung von Konzepten. Auf Basis des Amsterdamer Modells der interdisziplinären Forschung (Menken & Keestra, AUP, 2016) und einem Übersichtsartikel unserer Projektgruppe (Kaplick & Skinner, European Psychologist, 2017), haben wir in diesem Zusammenhang eine Methodologie für grundlagenwissenschaftliche Untersuchungen konzipiert, die es erlauben soll, sich strukturiert mit Fragestellungen in der IP zu widmen (Kaplick et al., Zygon, 2019). Dabei wurden sowohl die Parameter der Zusammenarbeit von Psychologen, islamischen Theologen und arabischen Sprachwissenschaftlern (persönliche Kollaboration) als auch die inhaltliche Zusammenführung verschiedener disziplinärer Konzepte, Theorien und Methoden (inhaltliche Kollaboration) angerissen. Mehr dazu findet sich hier.

In der Anwendung dieser Methodologie konzentrieren wir uns auf die Integration von Inhalten aus der Kognitionspsychologie und den kognitiven und verhaltensbezogenen Neurowissenschaften mit der islamischen Epistemologie, Ontologie, Kosmologie, Metaphysik und Ethik – einen Bereich, den wir islamisch kognitive Theorien nennen. Konkret beschäftigen wir uns mit der Entwicklung eines kognitiven Erklärungsmodells der religiösen Erfahrung.

Eine islamintegrierte Psychotherapie (IIP) für den deutschsprachigen Kontext

Arbeitslinien in der Islamintegrierte Psychotherapie. Auch im Rahmen der Entwicklung einer islamintegrierten Psychotherapie für einen deutschsprachigen Kontext ist ein top-down Ansatz, der islamische Elemente in wissenschaftlich etablierte Therapieverfahren integriert, aussichtsreich.

Unser langfristiges Ziel ist die Entwicklung einer für den deutschsprachigen Raum angemessenen IIP. Vor diesem Hintergrund baut die Projektgruppe auf den frühen Veröffentlichungen der IASE zur kultur-, spirituell- und religionssensiblen Psychotherapie und zu Muslim Mental Health (MMH) auf (siehe Referenzen am Ende dieser Seite): Kürzlich erschien ein allgemeiner Überblick über die religiösen Ressourcen, die in der Psychotherapie mit Muslimen Verwendung finden können (Rüschoff, Spiritual Care, 2017) und ein Buchkapitel zur Integration islamischer Elemente in die Objektbeziehungstheorie (Rüschoff & Kaplick, Templeton Press, 2018). Ein weiteres Buchkapitel setzt sich mit einer spirituell integrierten Psychotherapie auseinander, die in der Traditionellen Islamintegrierten Psychotherapie (TIIP) verwurzelt ist (Keshavarzi et al., 2020). Des Weiteren setzt sich ein Projekt mit der Fragestellung auseinander, wie muslimische Therapeuten und Berater in Deutschland islamische Elemente in ihre Arbeit mit religiösen Patienten integrieren.

3) Nationale und internationale Vernetzung muslimischer Psychologen

Für die Vernetzung von muslimischen Beratern, Psychotherapeuten und Psychiatern im deutschsprachigen Raum existiert seit Januar 2018 eine Telegram Gruppe mit 270+ Teilnehmern. Diese Gruppe steht allen an der IP und IIP Interessierten mit entsprechendem Ausbildungshintergrund (auch im Studium bzw. Ausbildung) offen.

Um neben der Vernetzung muslimischer Psychologen in Deutschland Beziehungen zu wichtigen internationalen Akteuren in der IP aufzubauen, wurden kürzlich die Institutionen und Vereinigungen in Großbritannien und Amerika (Kaplick & Rüschoff, Wege zum Menschen, 2018) und Indien (Kaplick, Spiritual Care, 2017) vorgestellt.

Nationale und Internationale Kooperationspartner

Ramsa Netzwerk für muslimische PsychologInnen

islamundpsychologie.de (Amin Loucif)

Universitätsmedizin Tübingen Dr. Ahmad A. Karim

Ihsaan Serivce Bradford (Prof. Rasjid Skinner)

Khalil Center (Dr. Hooman Keshavarzi, Dr. Fahad Khan)

Stanford Muslims and Mental Health Laboratory (Prof. Dr. Rania Awaad)

The Al-Karam Institute (Prof. Dr. Carrie York Al-Karam)

Alif Institute (Abdullah Hasan)

Islamic Psychology Professional Association (IPPA) London (Nasima Khanom)

Indian council of Islamic perspective in psychology (Prof. Dr. Akbar Husain, Prof. Dr. Naved Iqbal)

4) Literaturdatenbank

Während der Literatursichtung treffen wir ständig auf Texte aus Tagungs- und Sammelbänden aus den 1970er und 1980er Jahren oder auch auf in Moscheekellern vergrabene Bücher nur lokal bekannter Verlage. Dies führt dazu, dass viele Publikationen zur IP und IIP insbesondere im asiatischen Raum nicht in gängigen Suchmaschinen indiziert sind. Eine Aufgabe der Arbeitsgruppe ist daher die Entwicklung einer Literaturdatenbank, die die (englischsprachige) Literatursuche z.B. für Bachelor- und Masterarbeiten erheblich erleichtert.

Seit der Gründung dieser Arbeitsgruppe in 2015 haben wir durch verschiedene Reisen nach Großbritannien und in den asiatischen Raum ca. 500 Veröffentlichungen zum Thema ‚Islam und Psychologie‘ zusammengetragen. Als Vorläufer der Datenbank steht eine Liste dieser Arbeiten online zur Verfügung.

 

Unsere Publikationen

2020

Keshavarzi, H., Yusuf, A., Kaplick, P. M., Ahmadi, T., & Loucif, A. (2020). Spiritually (Ruhani) Focused Psychotherapy. In H. Keshavarzi, F. Khan, B. Ali, & R. Awaad (Eds.), Applying Islamic Principles to Clinical Mental Health Care: Introducing Traditional Islamically Integrated Psychotherapy. Routledge.

Rüschoff, I. (2020). Salafismus und psychische Störung. In N. Mönter, A. Heinz, & M. Utsch (Eds.), Religionssensible Psychotherapie und Psychiatrie: Basiswissen und Praxis-Erfahrungen (pp. 156-164). Stuttgart: Kohlhammer.

Rüschoff, I. (2020). Seelsorge, Therapie und Beratung – begriffliche und professionelle Differenzierungen. In T. Badawia, G. Erdem, & M. Abdallah (Eds.), Grundlagen muslimischer Seelsorge: Die muslimische Seele begreifen und versorgen (pp. 61-70). Wiesbaden: Springer VS.

Kaplick, P. M., Chaudhary, Y., Hasan, A., Yusuf, A., & Keshavarzi, H. (2020). Eine interdisziplinäre Orientierung für islamisch kognitive Theorien. In T. Badawia, G. Erdem, & M. Abdallah (Eds.), Grundlagen muslimischer Seelsorge: Die muslimische Seele begreifen und versorgen (pp. 107-126). Wiesbaden: Springer VS.

 

2019

Kaplick, P. M., Chaudhary, Y., Hasan, A., Yusuf, A., & Keshavarzi, H. (2019). An Interdisciplinary Framework for Islamic Cognitive TheoriesZygon®54(1), 66-85. doi:10.1111/zygo.12500

 

2018

Rüschoff, I., & Kaplick, P. M. (2018). Integrating Islamic Spirituality into Psychodynamic Therapy with Muslim Patients. In C. York Al-Karam (Ed.), Islamically-Integrated Psychotherapy – Processes and Outcomes with Muslim Clinicians. (pp. 127-151). Templeton Press.

Rüschoff, I. (2018). Vom Sinn des Dschinn. In E. Frick, I. Ohls, G. Stotz-Ingenlath, & M. Utsch (Eds.), Fallbuch Spiritualität in Psychotherapie und Psychiatrie (pp. 83-88). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Öz, T., & Kaplick, P. M. (2018). Grundbegriffe eines islamischen Persönlichkeitsmodells: Linguistische, exegetisch-theologische und psychologische Perspektiven. In M. Khorchide & A. M. Karimi (Eds.), Jahrbuch für islamische Theologie und Religionspädagogik – Was ist der Mensch. (pp. 111-145). Münster: Kalam Verlag.

Rüschoff, I., & Kaplick, P. M. (2018). Islam und Psychologie. Aktuelle Konzepte in Theorie und Praxis. Münster: Waxmann.

Kaplick, P. M., & Rüschoff, I. (2018). Islam und Psychologie in Großbritannien, den USA und Deutschland: Gegenwart und Zukunft von institutionellen Strukturen muslimischer Psychologen. Wege zum Menschen, 70(1), 78-88. doi: 10.13109/weme.2018.70.1.78

 

2017

Kaplick, P. M. (2017). Zum Stand der islamischen Psychologie in Indien. Spiritual Care, 7(1), 101-103. doi: 10.1515/spircare-2017-0050

Kaplick, P. M., & Skinner, R. (2017). The evolving Islam and Psychology movement. European Psychologist, 22(4), 198-204. doi: 10.1027/1016-9040/a000297

Rüschoff, I. (2017). Religiöse Ressourcen in der Psychotherapie muslimischer Patienten. Spiritual Care, 6(1), 103-110. doi:10.1515/spircare-2016-0206

Kaplick, P. M. (2017). The Islamic Association of Social and Educational Professions in Germany. The American Journal of Islamic Social Sciences, 34(3), 149-151.

 

Vor Gründung der Arbeitsgruppe*

* Die folgenden Publikationen beschäftigen sich in erster Linie mit religionssensibler Psychotherapie und Muslim Mental Health (MMH).

Rüschoff, I. (2013b). Krankheitsvorstellungen von muslimischen Patienten in der Psychotherapie. In H. W. Hoefert & E. Brähler (Eds.), Krankheitsvorstellungen von Patienten. Herausforderung für Medizin und Psychotherapie (pp. 307-312). Lengerich: Pabst.

Rüschoff, S. I. (2013a). Seele und seelische Gesundheit im Islam. In J. Armbruster, P. Petersen, & K. Ratzke (Eds.), Spiritualität und seelische Gesundheit (pp. 153-161). Köln: Psychiatrie Verlag.

Rüschoff, I. (2011b). Die Befriedung des Selbst. In B. Ucar (Ed.), Islamische Religionspädagogik zwischen authentischer Selbstverortung und dialogischer Öffnung. Perspektiven aus der Wissenschaft und dem Schulalltag der Lehrkräfte. Reihe für Osnabrücker Islamstudien, Bd. 3 (pp. 47-56). Frankfurt: Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften.

Rüschoff, I. (2011a). Psychisches Leiden und psychiatrische Behandlung von Menschen aus dem islamischen KulturkreisKerbe. Forum für soziale Psychiatrie29(1), 11-12.

Rüschoff, I., & Laabdallaoui, M. (2011). Djinne, Zauber und „Böser Blick“ – Psychodynamik und Umgang mit traditionellen Krankheitsvorstellungen bei muslimischen Patienten. In T. Heise (Ed.), Integration, Identität, Gesundheit. Beiträge zum 5. Kongress des DTPPP in Klagenfurt. Das transkulturelle Psychoforum 19 (pp. 131-139). Berlin: VWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung.

Laabdallaoui, M., & Rüschoff, S. I. (2010). Umgang mit muslimischen Patienten. Bonn: Psychiatrie Verlag.

Rüschoff, I. (2010). Psychische Erkrankungen und der Islam. In S. Ehm & M. Utsch (Eds.), Religiöse Krankheitsbewältigung. Zur Rolle von Christentum und Islam im Umgang mit psychischen Erkrankungen (pp. 7-14).

Laabdallaoui, M., & Rüschoff I. (2009). Ratgeber für Muslime bei psychischen und psychosozialen Krisen. Mössingen: Edition Bukhara.

Rüschoff, I. (2003). Islamische psychosoziale Beratungsarbeit – Ein Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von Muslimen. In K. D. Hildemann & K. Hartmann (Eds.), Religion – Kirche – Islam. Eine soziale und diakonische Herausforderung(pp. 207-218). Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt.

Rüschoff, I. (2000). Zwischen Caritas und Diakonie – Muslime in der psychosozialen Versorgung. In Referat für interkulturelle Angelegenheiten (Ed.), Muslime im Gesundheitswesen. Dokumentation der Fachtagung in Hannover am 15.November 2000 (pp. 22-25). Hannover.

Douallal, M., & Rüschoff, I. (1999). Ehen von Muslimen in Deutschland – Probleme, Hintergründe und LösungsansätzeAl Islam. Zeitschrift von Muslimen in Deutschland, (1), 13-18.

Rüschoff, S. I. (1992). Zur Bedeutung des islamischen Religionsverständnisses für die psychiatrische Praxis. Psychiatrische Praxis, 19(2), 39-42.

Rüschoff, I. (1988b). Zur psychosozialen Versorgung der Muslime in der BundesrepublikWege zum Menschen41, 323-330.

Rüschoff, S. I. (1988a). Islamische Aspekte der Biographie. Phänomenologische Anthropologie und Psychotherapie, 5, 96-103.